Stand: Mai 2026. Mit dem schwäbischen ETF-Sparplan-Rechner können Sie in 30 Sekunden ausrechnen, was aus Ihrem Sparplan langfristig wird. Geben Sie Ihre monatliche Sparrate, Ihre Laufzeit und Ihre Renditeerwartung ein — und sehen Sie sofort, wie aus 100 €/Monat über 30 Jahre rund 100.000 € werden können. Optional mit jährlicher Sparratenerhöhung (für realistische Karriereentwicklung) und Inflationsbereinigung.
ETF-Sparplan-Rechner 2026
Jährliche Entwicklung anzeigen
| Jahr | Eingezahlt (Jahr) | Eingezahlt (kumuliert) | Endwert |
|---|
Hinweis: Berechnung erfolgt clientseitig im Browser. Annahmen: Sparrate wird monatlich eingezahlt, Zinsen werden monatlich verzinst und reinvestiert (Zinseszins). Steuern (Abgeltungssteuer, Vorabpauschale) sind nicht eingerechnet — siehe dazu unten. Renditen sind Erwartungswerte und keine Garantien.
Wie der ETF-Sparplan-Rechner funktioniert
Der Rechner simuliert einen klassischen ETF-Sparplan mit monatlicher Einzahlung und monatlich verzinstem Zinseszinseffekt. Die Erwartungsrendite ist ein Durchschnittswert — in der Realität schwanken Aktienmärkte stark, langfristig hat sich aber ein breit gestreuter Welt-ETF (MSCI World, FTSE All-World) bei durchschnittlich 5–8 % p.a. eingespielt.
Die Eingabewerte erklärt
- Monatliche Sparrate: Was Sie jeden Monat in den Sparplan einzahlen. Faustregel: 10–15 % vom Nettoeinkommen. Bei Trade Republic oder Scalable Capital ab 1 € möglich.
- Laufzeit: Wie lange Sie sparen. ETF-Sparpläne wirken vor allem langfristig — der Zinseszins entfaltet sich erst nach 10–15 Jahren wirklich.
- Erwartete Rendite: Historischer MSCI-World-Durchschnitt liegt bei rund 7–8 % vor Steuern. Konservative Annahme: 5–6 %. Bei nominal höheren Werten (8–10 %) sehen die Endwerte beeindruckend aus — die Praxis ist meist näher an 5–7 %.
- Einmalanlage am Anfang: Wenn Sie z. B. 5.000 € als Startkapital haben (Erbschaft, Bonus), profitieren diese vom vollen Zinseszinseffekt über die gesamte Laufzeit.
- Jährliche Sparratenerhöhung: Realistisch, weil Gehälter über die Karriere typisch 2–5 % p.a. steigen. Mit 3 % jährlicher Erhöhung wächst aus 200 € heute nach 20 Jahren eine Sparrate von ~360 €.
- Inflation: Reduziert die Kaufkraft des Endkapitals. EZB-Ziel ist 2 % — bei 2 % Inflation entspricht 1 € in 30 Jahren etwa 55 Cent heutiger Kaufkraft.
Was der Rechner nicht abbildet
- Steuern: Beim Verkauf fällt die Abgeltungssteuer an (25 % + Soli, mit 30 % Teilfreistellung bei Aktien-ETFs effektiv 18,46 %). Während der Sparphase wird bei thesaurierenden ETFs jährlich eine kleine Vorabpauschale berechnet (rund 17 € pro 10.000 € Anlagewert pro Jahr 2026)
- ETF-Kosten: Die jährlichen Verwaltungsgebühren (TER ~0,1–0,3 %) sind in den realen ETF-Renditen bereits enthalten — die historischen 7–8 % MSCI-World-Rendite ist die nach-TER-Rendite
- Marktschwankungen: In der Realität schwanken Aktienmärkte stark. Über 10+ Jahre gleichen sich gute und schlechte Jahre aus, aber zwischenzeitlich sind Kursrückgänge von 30–50 % möglich (z. B. 2008 Finanzkrise, 2020 Corona-Crash)
- Sparplangebühren: Bei den meisten guten Brokern 2026 (Trade Republic, Scalable Free) kostenlos — siehe Onlinebroker-Vergleich
Klassische Szenarien zum Vergleich
| Szenario | Rate | Jahre | Rendite | Endwert nominal | Endwert real (2 % Infl.) |
|---|---|---|---|---|---|
| Berufseinsteiger Minimal | 50 € | 40 | 6 % | ~ 100.000 € | ~ 45.000 € |
| Klassiker Mittelmaß | 200 € | 30 | 6 % | ~ 201.000 € | ~ 111.000 € |
| Klassiker Gehoben | 500 € | 30 | 6 % | ~ 502.000 € | ~ 277.000 € |
| Spätstarter aufholend | 800 € | 20 | 6 % | ~ 369.000 € | ~ 248.000 € |
| Premium-Vorsorge | 1.000 € | 25 | 7 % | ~ 813.000 € | ~ 496.000 € |
| Mit Einmalanlage 10k € | 200 € + 10k start | 30 | 6 % | ~ 261.000 € | ~ 144.000 € |
Den passenden Broker für den Sparplan wählen
Sobald Sie wissen, wie viel Sie sparen wollen, brauchen Sie einen Broker. Die schwäbisch beste Wahl 2026 für ETF-Sparpläne:
- Trade Republic — kostenlose Sparpläne ab 1 €, Cash mit 2,75 % verzinst
- Scalable Capital Free — kostenlose Sparpläne ab 1 €
- comdirect / Consorsbank / ING — kostenlos für 500–1.500 Standard-ETFs ab 25 €
Mehr Details im Onlinebroker-Vergleich 2026. Detaillierte Strategie und ETF-Auswahl im ETF-Sparplan-Starter-Guide 2026.
Häufig gestellte Fragen zum ETF-Sparplan-Rechner (FAQ)
Welche Rendite ist realistisch für einen ETF-Sparplan?
Bei breit gestreuten Welt-ETFs (MSCI World, FTSE All-World) liegt die historische Durchschnittsrendite bei 6–8 % p.a. vor Steuern. Konservative Annahme im Rechner: 5–6 %. Optimistische Annahme: 7–8 %. Bei Erwartungswerten über 10 % sollten Sie misstrauisch werden — solche Renditen sind langfristig unrealistisch und meist nur bei sehr risikoreichen Anlagen kurzfristig möglich.
Wie genau ist die Berechnung?
Mathematisch exakt für die angenommenen Werte. Aber: Die Praxis weicht ab — Aktienmärkte schwanken stark, Steuern und Vorabpauschale reduzieren den Endwert, Inflation reduziert die Kaufkraft. Der Rechner gibt einen Orientierungswert, keinen garantierten Endbetrag.
Wie wirkt sich die Inflationsbereinigung aus?
Die “real” angezeigte Summe ist der Endwert in heutiger Kaufkraft. Bei 2 % Inflation entspricht 1 € in 30 Jahren rund 55 Cent — das nominal beeindruckende Endkapital von 200.000 € hätte dann nur die Kaufkraft von heutigen 110.000 €.
Soll ich mit Sparratenerhöhung rechnen?
Realistisch ja — die meisten Berufstätigen haben über 30 Jahre Gehaltssteigerungen. Eine jährliche Sparratenerhöhung von 2–4 % spiegelt eine durchschnittliche Karriereentwicklung wider und führt zu deutlich höheren Endwerten.
Was, wenn ich nicht durchhalte?
Sparpläne können jederzeit angepasst, pausiert oder beendet werden. Wichtig: Bei Marktrückgängen nicht aufhören — der Cost-Average-Effekt nutzt gerade die niedrigen Kurse. Wer pausiert oder aussteigt, verschenkt den größten Teil der langfristigen Rendite. Mehr im ETF-Sparplan-Starter-Guide.
Sind die Steuern wirklich vernachlässigbar?
Nein, aber sie reduzieren den Endwert weniger als oft gedacht. Bei Aktien-ETFs greift die 30 %-Teilfreistellung — effektive Steuer auf Gewinne 18,46 % statt 26,375 %. Der Sparerpauschbetrag (1.000 € Single / 2.000 € Verheiratet) schützt die ersten 4.500–9.000 € jährliche Gewinne komplett steuerfrei. Bei 30 Jahren Laufzeit reduziert die Steuer den Endwert typisch um 10–15 %.
Wie kann ich die Rechnung optimieren?
Drei Hebel: (1) Früher anfangen — der Zinseszins wirkt überproportional in den letzten Jahren. (2) Höhere Rate — auch +50 €/Monat haben über 30 Jahre erheblichen Effekt. (3) Niedrigere Kosten — Trade Republic + Vanguard FTSE All-World statt teurer aktiver Fonds spart über 30 Jahre 1–2 % p.a., was sich zu massiven Summen kumuliert.
Was ist ein realistisches Endkapital für die Altersvorsorge?
Faustregel: Pro 100 € monatliche Versorgungslücke im Alter brauchen Sie ca. 25.000 € Kapital bei Renteneintritt (4 %-Entnahmeregel). Für eine Versorgungslücke von 1.000 €/Monat (siehe Rentenanspruch 2026) sind das etwa 300.000 €. Das ist mit 250 €/Monat über 35 Jahre bei 6 % gut erreichbar.
Fazit — ETF-Sparplan-Rechner 2026 in einem Absatz
Der schwäbische ETF-Sparplan-Rechner zeigt schwarz auf weiß, was viele unterschätzen: Schon eine überschaubare monatliche Sparrate wird über 30+ Jahre durch den Zinseszinseffekt zu einem ordentlichen Vermögen. Mit 200 €/Monat und 6 % langfristiger Erwartung kommen Sie auf rund 200.000 € — genug, um die Versorgungslücke der gesetzlichen Rente 2026 spürbar zu schließen. Der Rechner ist ein Werkzeug zur Veranschaulichung — die Umsetzung erfolgt über einen kostenlosen Online-Broker wie Trade Republic oder Scalable Capital mit einem breit gestreuten Welt-ETF (siehe ETF-Sparplan-Starter-Guide). Schwäbisch klar: Klein anfangen, durchhalten, jährlich erhöhen. Den Rest macht der Zinseszins.
Stand: Mai 2026. Berechnung im Browser, ohne Datenübertragung. Renditen sind Erwartungswerte, keine Garantien. Risikohinweis: Wertpapieranlagen sind mit Verlustrisiken verbunden, bis zum Totalverlust. Affiliate-Hinweis: Verlinkte Broker können Affiliate-Partner sein — bei Depoteröffnung über solche Links erhalten wir eine kleine Provision, ohne dass Ihnen Kosten entstehen.